Großes Dankeschön an die Community 

Vielen Dank an die Community, die die Umfrage meiner Tochter ausfüllten, an Freunde und Bekannte weitergaben.❤Nun hat sie die erforderliche Anzahl zusammen, schwitzt über der statistischen Auswertung und schreibt die Masterarbeit. Ihr seid einfach Spitze!

Advertisements

Zahlen

Mach weiter so, ein wunderbarer Einblick in die Seele eines ernsthaft schreibenden Menschen. Vielen Dank. 🙂

literaturfrey

Oder: Was man als Selbstverleger so erwarten kann:

Wir mir meine Statistik, an Hand der Referrer und Suchbegriffe verrät, kommen immer wieder Besucher auf meine Seite, denen wohl weniger an meinen Texten liegt, sondern die auf der Suche nach Informationen sind, wie man sich, als Selbstverleger so durchs Leben schlägt.
Deshalb bin ich heute großherzig und gewähre einen Blick in die Geschäftsbücher.
Missgünstige Blicke mögen sich an den schwachen Zahlen erfreuen, hoffnungsvolle mögen sich an den starken Zahlen damit konfrontieren, was als Erfolg zu verbuchen ist.
Wie erwähnt ein Fallbeispiel, keine Marktanalyse. 😉

Zu Bedenken ist: Ich schreibe keine Fachbücher, da mag der Erfolg oder Misserfolg anders aussehen.
Ich spekuliere nicht auf Marktströmungen, also ich mache keine nackte Frau aufs Cover die lasziv guckt, nenne das ganze „Die Analen der O.“ und formuliere jeden Satz so schlüpfrig, wie es die FSK18 erlaubt.
All das kann sehr verkaufsfördernd wirken und es…

Ursprünglichen Post anzeigen 655 weitere Wörter

Reha-Antrag – voller Erfolg!

So, nach so vielen Monaten habe ich die Zusage für eine stationäre Reha endlich schriftlich sowohl von meiner Krankenkasse als auch von der Rehaeinrichtung selbst. Ich freue mich riesig, es geht zwar nicht direkt an die See, aber nach MeckPom. Die Rehaklinik Lohmen hat eine Pulmologie und ist auch auf Patienten mit nichtinvasiver Beatmung spezialisiert.

http://www.reha-gardersee.de/de/fachabteilungen/pulmologie/

Los geht es am 10.7. und ich freu mich drauf.

Die Klinik habe ich selbst ausgewählt, per mail angeschrieben und innerhalb einer Stunde hatte ich den ersten Kontakt. War ein sehr freundlicher Herr, der sich die Zeit nahm, mir und meiner Odysee für eine Reha zuzuhören, der mir Mut machte.

Ich sendete all meine Informationen an die Klinik, gab die email meines KK-Betreuers an und sendete gleichzeitig eine mail an diesen Bearbeiter der KK mit der Fax-Nr. des freundlichen Herrens.

Von mehr als zehn per mail angeschriebenen Rehakliniken bekam ich vier Antworten, davon eine negative, zwei hatten erst im Herbst Termine und die eine sehr sehr schnelle Antwort aus Lohmen.

Nun bin ich „Gott sei Dank“ noch ziemlich fit im Kopf und konnte diese Dinge selbst im I-Net recherchieren und mails verschicken, Dokumente einscannen und in pdf umwandeln. Ich habe mir immer vorgestellt, wie sich Menschen fühlen, die das nicht oder nicht mehr können, wie gelangen die zu einer Reha?

Ist das nicht eigentlich die Arbeit meiner Krankenkasse, die ich aus Frust übernommen habe und die mir viel Zeit und Kraft abverlangt hat?

Nun muss ich meine Gedanken echt zusammennehmen, es gibt viel zu bedenken.

Da sind die Rollis, das Handbike, die Atemmaschine, das Zubehör, die Medikamente und alles auf Vorrat und technisch einwandfrei für drei Wochen.

Die medizinischen Unterlagen habe ich alle in pdf umgewandelt, die Ärzteadressen und die Medikamentenliste aktualisiert. Alles auf einen Stick gezogen, damit ich damit immer auskunftsfähig bin.

Die Vorfreude ist groß und wenn der I-Net-Anschluss funzt, dann gibt es ab und zu ein kurzes Statement aus der Reha. Versprochen.

 

Bitte um Eure Unterstützung

Meine lieben Follower,

heute benötige ich mal Eure Unterstützung in Sachen zweites Kind und die Masterarbeit.

BITTE TEILEN – BITTE TEILEN – BITTE TEILEN
Sie schreibt eine Masterarbeit zum Thema berufliche Identifikation.
Wer noch im Beruf steht und ca. 20 min. Zeit für eine anonyme Online-Befragung hat, ist herzlich eingeladen, an folgender Umfrage teilzunehmen.

https://ww2.unipark.de/uc/PO_UniPotsdam_Fay_LS/0c3e/?a=99

Lasst uns nicht hängen. Danke

Mein kleiner Garten

Ich liebe es, auf meinem Balkon im Schaukelstuhl zu sitzen und den Ausblick zu genießen. Stellt euch jetzt noch vor, ihr hört Stare, Amseln, Spatzen und Meisen zwitschern, es duftet nach frisch gemähtem Rasen und von Ferne höre ich die Glocken läuten.

Was für ein Frieden!

Nach Schreckensnachrichten aus Manchester umso nötiger, im stillen Gedenken an die betroffenen Familien, Freunde und Bekannten der Opfer.

Jugendherberge Berlin Ostkreuz, die echte barrierefreie Alternative zu einem viel teureren Hotel

Toller Blogbeitrag, genau das, was man als Rollifahrerin sucht, wenn man einen Berlin-Trip plant. Danke 🙂

A devil with snowflakes

Wir sind in Sachen #Charite Mal wieder in #Berlin und da darf die #Jugendherberge Berlin Ostkreuz natürlich nicht fehlen.

Mit Rolli in ne Jugendherberge? Klaro…

Und Nein, mein Kermit (der Rolli) muss nicht im Stockbett oben schlafen und sich auch nicht die Dusche mit anderen Leuten teilen. (Ich hätte im Dezember schon Malhierdarübergeschrieben, diesmal aber etwas ausführlicher)

Die Jugendherberge ist in einem total schönen (okay, das ist immer Geschmackssache, aber ich finde es schön) alten Gebäude. Früher Mal eine Schule oder so gewesen.

Ostkreuz von außen

Direkt neben dem Eingang gibt es „versteckt“ (nein, eigentlich gar nicht sooo versteckt) hinter einer Tür eine Hebebühne, die man mit Euroschlüssel selbst bedienen kann. Auch die Tür selbst lässt sich prima mit Euroschlüssel öffnen (im Dezember musste immer noch extra einer von der JuHe rauskommen.)

Der Rolli Eingang…nur irgendwie hab ich es verwackelt

Falls doch wer „Hebebühnenangst“ hat…auf der anderen Seite…

Ursprünglichen Post anzeigen 117 weitere Wörter

Reha-Antrag und IKK classic – Feuer und Wasser

Seit Februar 2016 versuche ich, eine Reha zu bekommen. Der erste Antrag wurde durch die Neurologin gestellt und nach ein paar Wochen telefonisch mit ja beschieden. Allerdings sollte ich im Frühjahr in die Klinik nach Hetzdorf ins nahe Erzgebirge und das wollte ich nicht. Die Klinik kenne ich, vorwiegend Schlaganfallpatienten und nur 67 km von meiner schon sehr waldreichen Gegend entfernt und ich weiß, dass dort nichts ausgeprägt für die Lunge getan wird. Kein Gradierwerk und auch keine salzhaltige Meeresluft auch nur im Ansatz vorhanden. Von Luftveränderung nicht zu reden!

Also bitte ich den Sachbearbeiter um etwas an der See im flachen Land, damit ich im Rolli auch beweglich bin und nicht ausschließlich von der Hilfe Fremder abhängig bin. Er tut so, als suche er, nimmt meine Unterstützung an, ich telefoniere mich durch alle Kliniken an der Ost- und Nordsee und erhalte durchweg Absagen,weil die Kombi „Neuro und Lunge“ nicht abgedeckt wird. Auch der Bearbeiter hat keinen Erfolg und sagt mir, er habe das Gefühl, man wolle mich nicht. Inzwischen ist ein halbes Jahr rum, der Antrag verfallen, ich solle doch einen neuen stellen.

Ich nehme es enttäuscht hin, habe nichts Schriftliches in der Hand. Inzwischen ist in der Familie die Oma schwer erkrankt und ich bin gar nicht so gram, dass ich nicht zur Reha fahre. Ich versuche es im Januar 2017 wieder. Nach der schweren Bronchitis Anfang des Jahres stellt dieses Mal die Hausärztin den Antrag und stellt wohlweislich meine Diagnosen um, erst die Lungenerkrankung, dann die neurologische Erkrankung, die ja sehr gut eingestellt ist und nicht akut im Vordergrund steht.

Ohne Lunge ist das Leben noch schwerer als ohne Muskeln. Das könnt Ihr mir glauben!

Ich kann es nicht fassen, der gleiche Sachbearbeiter, das gleiche Spiel. Ich könne nach Hetzdorf, andere Kliniken wöllten mich nicht. O-Ton. Da platzt mir das Korsett!

Mit meiner negativen Erwerbsprognose ist meine Krankenkasse trotz positiv beschiedener Kostenträgerschaft nicht in der Lage mich als Mitglied in einer Rehaklinik an der See oder im flachen Land unterzubringen.

Ich bitte um einen schriftlichen Bescheid, damit ich mich rechtlich dagegen wehren kann. Er druckst rum und verweist auf seinen Vorgesetzten und auf die „bösen“ Rehakliniken, die mich nicht wollen.

Außerdem teile ich ihm mit, dass ich mich an die Presse und an das öffentliche Fernsehen wenden werde, wenn sich hier nichts ändert.

Seit Januar warte ich auf den Bescheid über die Erstattung zusätzlicher Stromkosten für Beatmungsgerät und Rollstuhl.

Wir haben jetzt Mai und die IKK Classic hält es nicht für notwendig, mir zu antworten, trotz dreifacher telefonischer Nachfrage.

Also, sollte ein Leser meines Blogs über den Wechsel zur IKK auch nur nachdenken. Bitte nicht! Kann ich nicht empfehlen! Überhaupt nicht! Da läuft seit ca. 2 Jahren grundsätzlich was schief!

Schaut Euch nach anderen Alternativen um.

http://de.reclabox.com/firma/1153-IKK-classic

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/online-ratgeber-krankenversicherung/krankenversicherung/wahl-und-wechsel-der-krankenkasse/aufsichtsbehoerden-der-krankenkassen.html

 

 

Crowdfunding und Asperger Autisten

Ich weiß nicht, wieviele Asperger Autisten keine Arbeit finden oder sie wieder verlieren. Von Anfang an hat meine Familie das Berliner Startup von Dirk Müller-Remus „Auticon“ verfolgt. Inzwischen ist mein Sohn da fest angestellt und sein Selbstbewusstsein und Lebensgefühl sind wunderbar gewachsen.
Nun gründet Dirk Müller-Remus ein neues Startup mit Namen „Diversicon“. Ähnlich wie bei Auticon sollen Menschen aus dem autistischen Spektrum auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen. Der Unterschied zu Auticon besteht darin, dass andere Stärken als die IT (wie bei Auticon) bei den Unternehmen gesucht werden.
Dieses Startup befindet sich just in der Gründungsphase und sucht über Crowdfunding das benötigte Startkapital.
Unter
https://www.companisto.com/de/investment/diversicon kann man sich auch das Video zum neuen Startup anschauen.
Bitte teilt unter der Community,es sollte viele erreichen, die eine Chance suchen.
Danke

Atmung macht ihr eigenes Ding

Dass ich im Liegen Unterstützung beim Atmen benötige, habe ich hier schon beschrieben. Dass ich keine Hundert Meter laufen kann, ohne Atemnot zu bekommen, habe ich sicher hier auch schon erwähnt.

Die Sonne scheint seit drei Tagen und die Temperaturen kratzen an der Zwanzig Grad-Marke. Klar, ich mache den Speedy fertig, mein Mann bringt die Reifen auf den notwendigen Druck und ich kann mit meinem Hund endlich wieder in die freie Natur. Ich genieße es, der Vierbeiner erst recht. Er jault und ist unzufrieden, dass es nicht sofort losgeht. Aber ich brauche meine Zeit, bis ich im Rolli sitze, bis der Hund angeschirrt ist, bis der Helm sitzt, die Rollihandschuhe angezogen sind und bis der Speedy angekoppelt ist. Das dauert dem Tier zu lange. Inzwischen weiß die ganze Nachbarschaft, dass wir on Tour gehen wollen.

Der Frühling ist heuer einfach wunderbar. Ich atme die feine Luft, höre das Vögelwirrwarr, sehe verliebte Schwanenpaare auf den grünen Feldern. Oh wie hat das gefehlt! Und aus dem Stand radele ich mit Hund am ersten Tag 10 km und am nächsten gleich 15 km. Ich bin selbst überrascht, das hatte ich nicht erwartet. Ich habe eher damit gerechnet, dass die Atmung nicht mehr als 5 km hergibt.

Und ich bin nicht mal außer Puste. Nur der Hund zeigt an, dass er es satt hat. Seine Zunge wird länger und er legt sich immer mal ab und ich muss warten, bis er weiterläuft.

Und nun stelle ich mir die Frage: Warum bin ich so weng in der Atmung eingeschränkt, wenn ich im Rolli sitzend die Kurbel schwinge? Fahre ich im e-motion-Rolli, erlahmen meine Hände sehr schnell an der immer fortwährenden Bewegung mit den Händen. Die Arme sind nach unten gerichtet.

Fahre ich im Handbike, liegen meine Arme auf und ich bin auch aufrechter als sonst im Stuhl. Beim Rollifahren wird der Brustkorb zusammengequetscht. Bei jeder Drehung am Rad. Die Vorwärtsbewegung lässt mich leicht vornübergebeugt sitzen. Keine guten Voraussetzungen für meine Atmung.

Beim Handbikefahren sitze ich aufrecht und die Körpermitte wird durch den Halt an der Kurbel gestützt. Die Bewegung an der Handkurbel geht nicht über die Brusthöhe hinaus, das ist genau die Höhe, die noch geht. Alles was über dem Kopf passiert, wird schwierig und/oder unlösbar.

Hatte ich schon erwähnt, wie froh ich bin, mein Handbike zu haben?