Sportarmband für Smartphone

Immer, wenn ich mit dem Handbike eine Tour plane, suche ich in meinen Sachen nach einer sicheren Möglichkeit, mein Smartphone unterzubringen. Und zwar so, dass ich schnell Zugriff darauf habe, wenn ich es benötige und so, dass ein plötzlicher Regenguss es nicht beschädigt. Mein Sohn brachte mich nun auf die Idee!

Er nahm an einem 10 km Lauf in Berlin teil und hatte sich ein Sportarmband für sein Handy zugelegt. Clever! So machte ich mich auf die Suche, für mein Z3 auch etwas passendes zu finden.

Habe ich bei amazon, aus dieser Quelle stammt auch das Bildmaterial.

Armband Sony Xperia Z3Armband Sony Xperia Z3 2

 

 

Stell dir vor… 

Stell dir vor, ein ganz naher Mensch leidet.

Unverschuldet.

Sein einziges Kind vom Tumor bedroht, den Job nach mehr als 30 Jahren verloren und dann noch der innerer Kampf mit dem Glauben, mit Gott, der all das sehenden Auges geschehen lässt.

Stell dir vor, dein Freund leidet, wütet gegen sich und andere.

Stell dir vor, dein Freund weint jede Nacht und nur wenige wissen um seine Tränen.

Stell dir vor, dein Freund verkriecht sich, zieht sich zurück, kann es nicht ertragen, immer aufs Neue verwundet zu werden, nichts tun zu können, um an seiner Situation etwas ändern zu können. 

Stell dir vor, wie unsagbar schwer es für mich ist, dem Freund eine Hilfe zu sein. Obwohl die Gedanken tagtäglich bei ihm und seinen Lieben sind, es mir die größte Achtung abringt, mit welcher Kraft, menschlicher Würde und Energie er dieses Leben lebt.

Ich bin bei dir mein Freund.

Pendel von Huka

Von einem meiner Lieblingsmenschen bin ich auf diese Art, sich cool und flott fortzubewegen, aufmerksam gemacht worden. Danke an Susann.:-)

Immer wieder bin ich erstaunt, wie kreativ die Menschen sind, das Leben mit und im Rolli angenehm und sinnvoll zu gestalten.

Der Preis ist enorm, gebraucht schon über 5000 €. Aber ich denke darüber nach, eisern zu sparen, um so ein Teil zu erwerben. Damit kann ich dann vielleicht mein Fernweh befriedigen und ich bin mobiler.

Gestöbert habe ich auf der niederländischen Seite:

http://roll-on.nl/gebruikt/specials/pendel-rolstoelscooter/productdetail/huka-pendel-fd/302

 

Lesen. Immer und überall.

Besser kann man diese ganz spezielle Art „Bücherwurm“ auf unserem Planeten gar nicht beschreiben.

Klappentexterin

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Woran man einen Bücherwurm erkennt. Daran, dass er immer und überall liest. Bei Regen, Wind, Schnee und Sonne. Er kann vollkommen verstummen und den Lärm um sich ausblenden, ganz eintauchen in die raschelnden Seiten seines Buches. Eine Oase der Stille und gleichzeitig eine Reise ohne Koffer und Tasche. So stand ich heute am Berliner Hauptbahnhof, wartete auf meine Verabredungen und hatte plötzlich dieses Bild vor Augen. Eine lesende Klappentexterin. Welch‘ schöne Momentaufnahme! Buch in der Hand, die Sonne als lachende Zeugin. So sende ich euch einen lieben Gruß. An diejenigen, die diese Tage zur Leipziger Buchmesse eilen und an alle, die zu Hause bleiben. In jedem Fall ist eins sonnenklar: Die Bücherwelt ist eine ganz besondere, die immer wieder inspiriert, viele Menschen zusammenbringt und eine große Leuchtkraft hat.

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Winter 2016 mit Myasthenia gravis

Was kann ich erzählen?

Im Winter bin ich etwas von der Welt isoliert. Ich bin bis auf die wenigen Male im Rolli-Tanz-Club zu Hause. Die Witterung, die Schniefnasen, die Nässe und Kälte, all das meide ich und bleib in meinen vier Wänden.

Ich hole mir die Welt zu mir. Die Therapeuten helfen mir, indem sie mich zu Hause besuchen, zweimal in der Woche Lymphdrainage, um die Stauungen in den Füßen und Unterschenkeln abzubauen. Das viele Sitzen, das fast nicht laufen können hat dazu geführt. Ich trage jeden Tag Kompressionstrümpfe. Von früh morgens bis spät abends. Es ist für eine Myasthenikerin nicht möglich, sich diese allein an- oder gar auszuziehen. Es fehlt schlicht die Muskelkraft dazu. Morgens und abends hiflt mir dabei mein Mann. Obwohl ich sie als meine kleinen Quälgeister bezeichne, haben diese durch konsequentes Tragen die Stauungen zurückgedrängt. Ich passe wieder in Schuhe und die Standfestigkeit hat sich enorm verbessert. Ich habe das Gefühl, nicht mehr so unsicher auf meinen zwei Beinen zu stehen.

Dazu kommt das tägliche mehrmalige Training mit dem Motomed, welches mir zu meiner großen Freude ohne große Hindernisse von meiner Krankenkasse genehmigt wurde.

MotomedGemeinsam mit der Physiotherapeutin habe ich mich langsam an meine Grenzen herangetestet. Dabei habe ich zwei Modi.

Für die Beine habe ich zur Zeit 5 Minuten 40 Umdrehungen/Minute mit reiner Motorkraft als Programm. Die Pedalen bewegen meine Beine, ohne dass ich die Kraft aufbringen muss, die Bremskraft zu überwinden. Das mache ich 2 x am Tag.

Das Programm für meine noch funktionierenden Arme ist bedeutend anspruchsvoller. Ich möchte bei besserem Wetter gern wieder mit meinem Handbike raus, es juckt in den Fingern. Deshalb habe ich jetzt zweimal am Tag je 15 Minten für die Arme bei Bremsstufe 6 gewuppt und schaffe je nach Tageszeit ohne Motorunterstützung zwischen 5,5 – 6,5 km. Dabei habe ich bemerkt, dass ich morgens viel leistungsfähiger bin und es mir am Abend schwerer fällt, die 6 km zu erreichen. Ist aber klar, am Abend ist die Erschöpfung hoch.

Da ich nun schon ein viertel Jahr lang unseren neuen Hund am Tage allein um mich habe, fordert der mich zusätzlich. Ich laufe, ganz nach den Bedürfnissen des Hundes gerichtet, mehrfach die Treppe (13 Stufen) hoch und runter. Es fällt mir schwer, die Treppe zu ersteigen. Und ich gebe gern zu, das ich sehr froh bin, wenn dann mein Mann nach Hause kommt und mir das abnehmen kann.

Ja und zwischendurch immer mal an die Beatmungsmaschine. Der Tag ist durchgetaktet, was ich in den Vormittagsstunden nicht erledige, muss warten bis zum nächsten Tag. Ehrlich, das hätte mich früher fast um den Verstand gebracht, es ging gar nicht, dass ich den Tag abschloss, ohne alles erreicht zu haben, was ich mir vorgenommen hatte.

Nun bin ich da sehr viel ruhiger geworden, gezwungenermaßen.

Und in der Zeit dazwischen habe ich Besuche von Freundinnen, ich liebe es!, habe ich meinem Mann einen Aran-Pullover gestrickt .

aus reiner Schafwolle
aus reiner Schafwolle

und bin dabei, eine Patchworkdecke zu häkeln, ganz klassisch aus Granny-Square-Mustern.

Granny-Squares

Meine Lieblings-Wollreste
Meine Lieblings-Wollreste

Ich lese „Hectors Reise“ von Francois Lelord – ein tolles Buch! Und ich bin gerade bei der Kelly Family und Ihren Liedern hängen geblieben und ins Träumen von Irland gekommen.

 

 

 

 

 

Brief einer Mutter

Einfach großartig dieser Brief! In meinemKopf sind die gleichen Gedanken. Danke für diesen Brief. Danke!

Quergedachtes | Ein Blog über Autismus

Dies ist ein Gastbeitrag!

Es ist ein Brief einer Mutter an Autisten, den ich an dieser Stelle gerne veröffentliche.

Ihr lieben in der Öffentlichkeit stehenden, erwachsenen Autisten,
diesen Brief zu schreiben, ist mir schon länger ein Bedürfnis; ihn jetzt tatsächlich zu verfassen, wird mir, je mehr ich in die öffentliche Diskussion schaue, zur Notwendigkeit. Ihr erfahrt für alles, was ihr sagt oder nicht sagt, tut oder nicht tut, ständigen, allseitigen und andauernden Gegenwind. Dieser Brief soll euch Rückenwind sein.
Ihr wollt mit dem, was ihr tut, andere an eurem Leben teilhaben lassen, die Akzeptanz verbessern, Aufklärung betreiben, Inklusion voranbringen, Unrecht überwinden, Vorurteilen entgegenwirken, besserere Umstände für Betroffene schaffen. All das tut ihr. Ihr tut, ganz nebenbei, aber noch etwas: Ihr helft UNS. Wir, das sind Eltern von autistischen Kindern.
Ihr helft uns, das für uns oftmals unverständliche Verhalten unserer Kinder besser zu verstehen, indem ihr es in für uns verständliche…

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Finley

Nach nun zwei Monaten ist unsere neues Familienmitglied in unserer Mitte angekommen.

Dabei ist sein Name Programm.

FINLEY =

Der Name „Finlay“ ist irisch-schottischer Herkunft. Ursprünglich wurde er nur als Vorname, seit dem 16. Jahrhundert auch als Familienname benutzt. Er stellt eine anglisierte Form des gälischen Namens Fionnlagh („blonder Krieger“) dar.

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Finley

Meine Tage snd ausgefüllt, diesem „blonden Krieger“ mit seinen nun vier Jahren menschliche Wärme, Sicherheit zu geben. Kommandos zu trainieren, Fellpflege durchzuführen, ihn an für ihn fremde Menschen heranzuführen. Die Treppe mehrmals zu bewältigen. Ich werde wieder fitter und glücklicher.

Er wurde mal von seiner Besitzerin in die Tötungsstation abgegeben,lebte dann an der Kette im benachbarten Tierheim, weil es Menschen gibt, die sich mit all ihrer Kraft dafür einsetzen, dass die Hunde nicht getötet werden. Mein Dank gilt deshalb dem Verein Notfelle e. V.

Nun kann ich vergleichen, mein erster Hund, Tyson war ein Jagdhund, Finley jetzt ist ein Hütehund. Die Unterschiede sind gewaltig. Für mich jedenfalls.

Schwarz war mein erster, blond nun mein zweiter. Er ist sehr verspielt, verschmust, gelehrig, selbstbewusst und klug. Er hütet und beschützt seine Wohnung und auch seine Herde. Und hat immer Hunger. Ich hab gelacht, als er jetzt für uns das erste Mal im Schnee tobte, die Nase wie ein Schneepflug in den Schnee gesteckt und vor sich hingeschnaubt. Herumgesprungen, ja getollt. Wir freuen uns nun wieder einen Begleiter bei uns zu haben, der ein „irischer blonder Krieger“ ist. Welch Zufall!😉

2016 Holz

Ich freue mich auf ein neues Jahr!

Nun ist es da, ein neues Jahr, noch jung an Tagen, klarer Frost und eine weiße Schneedecke. Hätten wir gern an Weihnachten gehabt. Tja, so ist das mit den Wünschen und Vorstellungen. Die Weihnachtsfeiertage und Silvester sind vorüber, die Familie war zusammen, wir haben gelacht, erzählt, geplant, entworfen, verworfen und, natürlich, auch geschlemmt.

2016 Schrift

Hab ich mir etwas vorgenommen für das Neue? Einen oder gar mehrere Vorsätze? Nein, hab ich nicht. Ich war zufrieden mit dem vergangenen, habe meine Gesundheit stabilisieren können, bin seit 2 Jahren ohne Blutwäsche und fühle mich gut.

Ich wünsche mir Frieden, ganz so wie in meiner Kinderzeit, die Konflikte in der Welt, im arabischen Raum, in der Ukraine, auf der Krim, in Europa und auch in unserem Land, der Terror, der unsere Lebensweise zerstören will, sie lassen mich nachdenklich werden. Allein, ich bin eine erwachsene Frau und ich weiß sehr wohl, es hilft nicht abends mit einem Wunsch einzuschlafen und am Morgen ist wieder alles gut.

Doch, wenn ich genauer drüber nachdenke, und das passiert mir immer beim Schreiben (lach), dann wünsche ich mir mehr Zeit mit Freunden zu verbringen, öfter zusammensitzen zu können, zuzuhören, gemeinsam zu lachen und das Leben zu genießen.

In diesem Sinne, meinen Lesern ein gutes Jahr 2016 und danke, dass Ihr mir folgt!

Rolli-Tanz

Mambo Nr. 5

Son, nun ist der Auftritt auch geschafft. Behindertensporttag in der Margon-Arena Dresden.

Stress war vorprogrammiert, weil ein paar Tage davor mein E-Rolli Probleme bereitete, die selbst die Techniker nicht beheben konnten, ohne mehrfach Teile zu wechseln und das bis Samstag morgen, einen Tag vor dem Auftritt. Am Ende war aber alles gut.🙂

Unser Tanzclub mit der Rolligruppe ist klein aber fein. Ich habe in den zwei Jahren, die mein Mann und ich dort tanzen, viel gelernt. Da ist zuerst die Beherrschung des Rollstuhls, die akkurate Haltung im Rolli, (ich neige zum Abkippen nach links) das Behalten der eigenen Choreographie und die des laufenden Partners, Läufer genannt. Und am Ende soll es auch nach Tanzen aussehen, also der Takt und die Musik muss auch passen.

Wir sind Breitensportler, haben viel Spaß und tanzen einfach gern. Aktuell tanzen wir zwei Formationen, Samba, Paso Doble und Discofox.

Wir würden uns sehr freuen, wenn noch ein paar Rolli-Paare zu uns stoßen würden.

Wir trainieren immer Freitags von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

Unter:

http://www.tc-saxonia.de/trainingsangebote/rollstuhltanz.html

gibt es alle notwendigen Informationen dazu.

 

Motomed

Kurzes Update :
Laufen ist schwierig. Treppen steigen erst recht.
Die Folge sind Stauungen in den Beinen.
Das muss ich bekämpfen. Wie?
Mein Doc wählt mehrere Ansätze :
1. Beine vor dem Aufstehen straff wickeln
2. Lymphdrainage
3. Motomed, für Arme und Beine, motorunterstützende Bewegung
Also Langeweile im Herbst adé!